SCHULJAHR 2020/2021

Am 11. September hieß man in Äthiopien das „Neu Jahr 2013“ willkommen, denn die Jahre werden dort immer noch nach dem julianischen Kalender gerechnet, welcher deutlich hinter unserem, dem gregorianischen Kalender, zurückliegt. Das wichtigste äthiopische Fest aber, genannt „Meskel“ – das Fest zur „Kreuzerhöhung“, findet alljährlich am 27. September statt. Zu dieser Zeit sind viele Teile Äthiopiens mit gelb blühenden Blumen übersät. Liebevoll werden diese von allen „Meskelflower“ genannt. Der Blütenstand der Blumen symbolisiert aber nicht nur dieses so wichtige Fest, sondern auch das Ende der Regenzeit und damit verbunden, den Schulbeginn im ganzen Land.

Das lange Warten der Kinder auf die Schulzeit und auf das regelmäßige, warme Mittagessen, findet zu diesem Zeitpunkt sein Ende. So wurden in Beradje am 17. Oktober die Schultore wieder geöffnet.

Bedingt durch Covid-19, erlaubt die Regierung dieses Jahr, nur 30 Kinder pro Klasse aufzunehmen. Dies sind heuer anstatt der 150 Kinder leider nur 121, davon 58 Mädchen und 63 Buben. Damit auch der Abstand gewährleistet werden kann, funktionierten die Lehrpersonen den Vorraum zur Speisehalle als Klassenzimmer um. Wie all die Jahre, bemüht sich Abba Ketema, Pfarrer von Beradje und Leiter unserer Schule, gemeinsam mit dem Lehrpersonal, trotz der diesjährigen Herausforderungen der Pandemie, einen normalen Ablauf für die Kinder zu gestalten.

Lebensmittel für das tägliche warme Essen und Desinfektionsmittel wurden bereitgestellt, so stand dem Schulbetrieb nichts mehr im Wege. Den Obstbäumen und -sträuchern im Schulgarten tat die Regenzeit gut, denn die nächsten Früchte reifen schon bald.

SCHULSTART IN BERADJE 2020/2021

(im Bild unsere SchülerInnen der ersten Klasse – willkommen in Beradje) Bedingt durch Covid-19, erlaubt die Regierung dieses Jahr, nur 30 Kinder pro Klasse aufzunehmen. Dies sind heuer anstatt der 150 Kinder leider nur 121, davon 58 Mädchen und 63 Buben. Damit auch der Abstand gewährleistet werden kann, funktionierten die Lehrpersonen den Vorraum zur Speisehalle als Klassenzimmer um. Wie all die Jahre, bemüht sich Abba Ketema, Pfarrer von Beradje und Leiter unserer Schule, gemeinsam mit dem Lehrpersonal, trotz der diesjährigen Herausforderungen der Pandemie, einen normalen Ablauf für die Kinder zu gestalten.

Trotzdem, wünschen wir allen frohes Lernen und bleibt gesund!

Lebensmittel für das tägliche warme Essen und Desinfektionsmittel wurden bereitgestellt, so stand dem Schulbetrieb nichts mehr im Wege. Den Obstbäumen und -sträuchern im Schulgarten tat die Regenzeit gut, denn die nächsten Früchte reifen schon bald.

      

SEGNUNG DES WASSERPROJEKTES VON ARIJA-JAWI

 

Ein halbes Jahr nach Baubeginn, wurde am 28. September 2020 das Brunnenprojekt von Arija-Jawi offiziell eröffnet.  Die Zeremonie wurde von Pfarrer, Abba Degaga Tesfaye, und dem Generalvikar des Vikariates Nekemte, Abba Guluma Soboka, gefeiert. Abba Degaga dankte für das wundervolle Geschenk des Wassers und sprach den Segen über das Projekt und allen, die von diesem Wasser profitieren, aus. (Menschen, Tiere und Pflanzen)

Wir danken dem Lions Club Olympiaregion Seefeld und den privaten Personen, die mitgeholfen haben, dieses Projekt in die Realität umzusetzen.

Die Priester mit der betagten Mutter und ihrer Tocher, die Zeit ihres Lebens Wasser aus dem Fluss holen und konsumieren mussten. Mit dem Brunnenprojekt hat sich eine völlig neue Welt aufgetan. Was für ein Fortschritt und Segen,  dieses Geschenk in diesem hohen Alter noch zu erleben!

TRINKWASSERBRUNNEN IN GUNJO ARIJA-JAWI

In nur fünf Monaten konnten wir eine Trinkwasser-Brunnenanlage im Dorf Gunjo, Region Nekemte, errichten lassen.

Durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Lions Club Olympiaregion Seefeld und weiteren privaten UnterstützerInnen ist es uns heuer erstmals gelungen, einen Trinwasserbrunnen im Dorf Gunjo errichten zu lassen. Ein unbeschreibliches Glück für die betroffenen Frauen und Mädchen, die bis dato das Wasser in Kanistern aus einem Fluss zu ihren Familien schleppen mussten.

Zur Brunnenanage gehört nicht nur ein Trinkwasserbrunnen, sondern auch ein Waschtrog mit zwei Wasserhähnen und ein Haus für die Pumpanlage mit integriertem 5.000 L Tank.

Endlich kommen alle Menschen aus den umliegenden Dörfern in den Genuss von reinem Trinkwasser!

AUFRÄUMARBEITEN AM SCHULGELÄNDE VON BERADJE

Nach dem Abtragen des alten Schulgebäudes gab es immer noch Abbruchmaterial zu beseitigen. Aus Dankbarkeit, dass ihre Kinder in unserer Schule eine excellente Ausbildung genießen und täglich warmes Essen erhalten, haben sich diese Mütter bereit erklärt, unentgeltlich das Schulareal zu säubern. Wir freuen uns über diese nette Geste! Gemeinsam kann man vieles Bewegen!

 

 

 

BIRHANETHIOPIA SPENDET LEBENSMITTEL IN DER CORONA KRISENZEIT

(Bild: Warten auf die Lebensmittelausgabe auf unserem Schulgelände)

Auch vor Äthiopien machte Covid19 keinen Halt. Wie in so vielen anderen Ländern stehen viele Familien unserer SchülerInnen vor dem finanziellen Ruin. Die Menschen dürfen nicht mehr außer Haus gehen, um ihren Tagelöhner Arbeiten oder dem Tauschhandel am Markt nachzugehen. Für die meisten Frauen wurde das Leben noch härter, viele haben nicht einmal mehr genug Essen für ihre Kinder. Wir haben einige Sonderspenden wegen dem Coronavirus erhalten, so konnte Abba Ketema Reis und Teffmehl einkaufen und an die 35 ärmsten Familien verteilen. 50 Kg Teffmehl und 25 Kg Reis kosten umgerechnet 35.– Euro. Wir würden uns über weitere Spenden sehr freuen! Jeder Betrag ist hilfreich!

Wir hoffen so sehr, dass sich die Situation bald wieder verbessern wird.

 

 

ANSTEHEN FÜR DIE LEBENSMITTELAUSGABE

 

TEFFMEHL ZUM INJERA BACKEN (FLADENBROT) UND REIS

REGENZEIT IST GÄRTNERZEIT

10.6.2020  – Regenzeit ist Setzzeit für Kaffe, Avokados und Papayas. Viele fleißige Hände erweitern derzeit unseren Schulgarten von Beradje. Die Geldspende der VolksschülerInnen von Seefeld diente zum Ankauf neuer Setzlinge. Die Holztafel erinnert an die schöne Geste des „Fastens und Teilens“ der Kinder von Seefeld!

die Regenzeit hat begonnen

 

VIELE FLEISSIGE HÄNDE FÜR BERADJE

Mit Riesenschritten gehen wir in Beradje der Regenzeit entgegen. Die neuen Bananenstauden wurden schon gepflanzt, nun ist es Zeit zum Düngen, damit wir im kommenden Jahr eine ertragreiche Ernte an Fürchten erzielen. Langsam wird es auch Zeit zum Setzen der restlichen Obstbäume und Kaffeesträucher. Die Arbeiter haben alle Hände voll zu tun. Auch der Zaun muss noch fertig repariert werden, ein heftiger Windstoß hat die Wellblechplatten von den Zaunlatten gerissen. Viele fleißige Hände sind derzeit gefragt.

Abba Ketema hält uns mit Berichten und Bildern stets am Laufenden. Es ist schön, so bleiben wir immer Mitten im Geschehen.