Das Waisenhaus von OMA

(Besuch April 2017 –  von links – Nachbarsfrau, Beletech, Klaudia Kluckner, Tariku, Tamire Endrias, Tigist und Schwester Paulmarie.  Nicht im Bild, Ysfalgen und Grume.

Wenige Tage vor meiner Heimreise im Juli 2008 war ich zu Besuch bei Sr. Paulmarie und ihren sieben Schützlingen im Waisenhaus von OMA. Ihre Lebenssituation beschäftigte mich so sehr, dass ich mir immer wieder Gedanken drüber machte, wie ich helfen könnte.

Im Oktober 2008 gab ich meine erste Äthiopienpräsentation, neun Monate später kehrte ich nach Äthiopien und dem Dorf OMA zurück, mit im Gepäck die inzwischen gesammelten Geld- und Sachspenden.

Seit damals unterstütze ich Sr. Paulmarie und ihre sieben Schützlinge drei Mal im Jahr, zu Ostern, Weihnachten und Neujahr.

KLAUDIA ZU BESUCH IM MÄRZ 2020

Vieles hat sich seit 2008 im WAISENHAUS von Oma verändert, die Kinder wurden erwachsen.
Tariku studierte in Bahardar, hat Arbeit in einer Bank in Emdebir gefunden und besucht Schwester Paulmarie zu den Feiertagen und in seinen Ferien. Grume hat die Hochschule in Wolisso mit sehr gutem Erfolg beendet, wohnt nun bei Verwandten in Emdebir und hat dort eine Arbeitsstelle gefunden. Ysgalgen hat  sich nach seiner Ausbildung als KFZ Ingenieur, (finanziert von BIRAHANETHIOPIA) entschlossen Priester zu werden. Er ist vor 2 Jahren in den Orden der Kapuziner Missionare eingetreten, in Adama, in seiner Ordensgemeinschaft, studiert er nun Philosophie und Theologie.
Das Mädchen Tigist ist zu Verwandten gezogen, arbeitet in einer Bäckerei und Beletech (im Bild) lebt noch bei Schwester Paulmarie, absolviert derzeit ihre Schulausbildung in OMA und geht so weit möglich, Schwester Paulmarie zur Hand. Für die betagte Ordensschwestern konnte inzwischen eine Haushaltshilfe
gefunden werden.

                                           Zu Besuch im Jahre 2015

                          TARIKU, GRUME, Klaudia Kluckner, YSFALGEN (v.l.)
       die Fotokamera faszinierte….. Erinnerungen müssen festhalten werden…